15 Dezember 2016

[Mom Life] Die Sache mit den Meilensteinen

Ich habe das früher gar nicht so richtig verstanden, warum es für Eltern so etwas Besonderes ist, wenn der Nachwuchs sich das erste Mal umdreht. Im Vergleich zum ersten Wort, den ersten Schritten oder dem ersten Lächeln erschien mir das wenig signifikant.

Seit gestern kann sich der kleine Lord nun eigenständig vom Rücken auf den Bauch drehen, zumindest zur einen Seite hin. Heute wird er vier Monate alt. Mir ist schnurzegal, ob das früh, spät oder durchschnittlich ist. Es ist ein weiterer Schritt Richtung Selbstbestimmtheit und dadurch ist er so spannend und wichtig.


Und ja, ich feiere diesen Entwicklungsschritt nun selbst und irgendwie bin ich auch stolz auf den kleinen Mann, dass er mit so viel Elan (und auch viel Frust!) an der Bewegung arbeitet und es dann endlich alleine schafft. ♥ Und wenn ich sein Grinsen so angucke, dann denke ich mir, er ist selbst auch ganz schön zufrieden mit sich.

Leider hält die gute Laune nicht lange an, weil er dann doch merkt, dass es in Bauchlage nach einer Weile anstrengend wird. Selbst zurückdrehen geht noch nicht und schon geht das Gemecker los. Aber Mama muss ja auch beschäftigt werden. Mit Baby umdrehen zum Beispiel...

Also, liebe Mit-Eltern, ich verstehe und teile ihn nun, euren Enthusiasmus für die unscheinbareren Meilensteine - das erste Zusammenführen der Händchen, das erste Mal bewusst Prusten und Spuckebläschen machen, das erste Mal alleine auf den Bauch rollen. Das sind Gefühle, die begreift man erst, wenn man sie selbst spürt.

Schön ist das, richtig schön.

xoxox

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