15 Januar 2017

Unser Wochenende in Bildern: ⚓ Heimathafen ⚓

Samstag, 14. Januar 2017

Wir lassen den Samstag ganz gemütlich angehen, kuscheln noch lange im Bett und machen uns dann ein einfaches Frühstück ohne viel Schnickschnack.


Die Trinkschokolade von LIDL Deluxe ist übrigens ziemlich lecker und man kann sie hervorragend in den heißen Kaffee rühren. Es ist aber wohl leider ein limitiertes Weihnachtsprodukt. :/

 
Nach dem Frühstück fahren wir zum Hafen und machen einen kurzen Spaziergang. Allerdings ist es unglaublich kalt, so dass wir uns dort nicht allzu lange aufhalten können. 


Den Blick auf die frisch eröffnete Elbphilharmonie gibt es heute auch nur aus der Ferne.

Inzwischen meldet sich schon wieder der Kaffeedurst. Auf dem Rückweg nach Hause holen wir uns also noch einen Dark Chocolate Mocha und teilen uns je ein Stück Marmor- und Zitronenkuchen. Kuchen zum Mittag: Läuft bei uns! 


 Damit das Abendessen etwas ausgewogener ausfällt, drehen wir eine Runde durch den Supermarkt.


Wieder Zuhause widmen wir uns unserem Chaos-Zimmer. Unnötiges wird aussortiert und anderes weggeräumt.


Zum Abendessen gibt es selbstgemachte Burger. Seit der kleine Lord bei uns ist, sind unsere Mahlzeiten nicht mehr besonders fancy. Meist gibt es nur einfache Sachen, die schnell und unkompliziert zuzubereiten sind. Nicht, dass wir vorher Sterneköche gewesen wären, aber jetzt reduzieren wir das Schnippeln schon auf ein Minimum...


Sonntag, 15. Januar 2017

Am Sonntag feiert meine Schwiegermutter ihren Geburtstag. Wir verbringen also den Großteil des Tages mit der Familie.


Die kleinen Cousins und Cousinen spielen ganz süß miteinander. Winston ist natürlich auch mit von der Partie. 


Das Baby wird bestaunt und betüddelt und freut sich über so viel Aufmerksamkeit.


Baby-Outfit of the Day. ♥ Das süße Jäckchen gibt es übrigens aktuell bei Tchibo!


Zum Abschluss des Besuchs machen wir noch einen Spaziergang im Sonnenschein und genießen den wunderschönen Blick auf die Elbe.

Wieder Zuhause kümmern wir uns um lästigen Papierkram, planen die kommende Woche und essen Abendbrot.

Noch mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wie immer auf Geborgen Wachsen. :)

xoxo

14 Januar 2017

[Mom Life] Das erste Mal... krank sein als Mama.

Die letzen Tage waren hart.

Ich war das erste Mal seitdem ich Mama bin richtig krank. So krank, dass ich mich nicht alleine um mein Kind kümmern konnte. Und wisst ihr was? Das ist ein ultra-mieses Gefühl.

Ihr erinnert euch noch an die Wraps aus dem letzten Post? Damit war wohl irgendwas nicht in Ordnung und so fingen der Mann und ich uns eine Lebensmittelvergiftung ein. Ohne hier zu viel rumheulen zu wollen, aber: Puh, war das furchtbar! An einem ganz normalen Tag kann es ja schon eine Challenge sein, einen Säugling zu versorgen. Das Ganze gepaart mit einer Lebensmittelvergiftung – das möchte ich nicht noch mal erleben.

Das Schlimmste war eigentlich die Schwäche. Das absolute körperliche Unvermögen, sich so um sein Baby zu kümmern, wie man es sonst tun würde. Ich konnte zeitweise einfach nur daliegen und atmen. Mehr ging nicht. Und das, obwohl der innerliche Drang sein Kind zu versorgen so unglaublich stark ist. Wir hatten das "Glück", dass der Mann ja auch betroffen und somit nicht bei der Arbeit war. So konnten wir uns mit dem Baby abwechseln.

Beim Wickeln musste ich nach dem Windelwechsel den Mann rufen, damit er den Kleinen wieder anzieht während ich mich aufs Bett fallen ließ. Mein Kreislauf hat diese paar Minuten Stehen am Wickeltisch gar nicht mitgemacht. Vom Herumtragen des Babys brauche ich gar nicht erst anfangen. Ich glaube, ich habe mich noch nie so schwach gefühlt. Und auch nur selten so traurig.


Wenn man ein Kind bekommt, dann ist es, als ob man in eine ganz neue Gefühlswelt eintaucht. Man entwickelt Emotionen, die man sich vorher gar nicht vorstellen konnte: Bedingungslose Liebe, unglaubliche Freude, aber auch herzzerreißende Sorge. Man möchte nichts mehr, als dass es dem eigenen Kind gut geht. Wenn man selbst nicht in der Lage ist, dafür zu 100% zu sorgen, dann trifft es einen ganz tief. So ging es mir zumindest.

Dabei ging es dem Kleinen gar nicht schlecht, er hatte vielleicht etwas weniger "Entertainment" als normal, aber sonst natürlich alles, was er brauchte.

Zum Glück war der das Schlimmste nach 36 Stunden überstanden und inzwischen geht es allen wieder gut. Diese Erfahrung hat mir wieder eine neue Facette des Mutterseins gezeigt und mir auch gezeigt, wie wichtig es ist sich Hilfe zu holen, wenn es nicht anders geht. Alleine wäre ich absolut an meine Grenzen gekommen.

Habt ihr eine solche Erfahrung auch schon gemacht?

xoxo

08 Januar 2017

Unser Wochenende in Bildern: Jetzt bloß nicht lachen!

Samstag, 7. Januar 2017

Der Mann weckt mich mit den Worten: "Es schneit!"

Ich löse mich vorsichtig vom kuschelnden Baby, schließlich haben wir heute noch ein paar Sachen vor. Nicht, dass wir witterungsbedingt Zuhause festsitzen. 


Der Blick aus dem Fenster ist zugleich enttäuschend und beruhigend. Statt eines von mir erwarteten Winter Wonderlands sehe ich nur ein paar wenige Flöckchen, die sich auf dem Fenster niedergelassen haben. Nun ja. Der Mann neigt heute wohl zu Übertreibungen.

Das Frühstück lassen wir erst einmal ausfallen und machen uns auf den Weg ins Einkaufszentum. Etwas glatt ist es zwar auf den Straßen, aber wir kommen unbeschadet an.


Der Anlass unseres Ausflugs: Der kleine Lord benötigt Passbilder für eine anstehende Reise. Zum Glück klappt es mit dem Köpfchen halten schon ganz gut und wir können ihn beim Fotografen auf einen Stuhl vor einer weißen Leinwand 'setzen'. Mama stützt von links und Papa von rechts, die Fotografin ruft seinen Namen und klappert an den Scheinwerfern, damit er nach vorne guckt. Aber bloß nicht lächeln dabei!! Ihr wisst schon, wegen der biometrischen Lesbarkeit. Zum Glück kriegen wir ein geeignetes Foto und das schwarz-weiße Bildchen gibt es als Bonus dazu. ♥

Nachdem die Pflicht getan ist, holen wir uns ein Franzbrötchen beim Bäcker, huschen noch schnell bei dm rein und machen uns auf den Rückweg. Wir machen noch einen kleinen Schlenker, um bei einer lieben Freundin zwei Pakete Windeln abzuholen, die sie übrig hat.


Zum Mittag gibt es eine Ofenkartoffel mit Salat, die wir uns aus dem Einkaufszentrum mitgenommen haben.


Am Nachmittag machen wir uns daran, das Haus zu 'entweihnachten'.


Das Baby sitzt im Stokke Tripp Trapp dabei und spielt mit seinem Captain Calamari.

 

Danke, lieber Weihnachtsbaum, du hast uns gute Dienste geleistet! Nun ist es Zeit für dich zu gehen.

 

Ich nehme mir nun etwas Zeit für mich und mache eine halbe Stunde Pilates nach einem Kurs von Gymondo. Ich teste gerade das Angebot, auf das ich durch einen Post von Rebecca von Elfenkind Berlin aufmerksam geworden bin. Es gibt dort extra ein Rückbildungsprogramm für junge Mamis. 

Viel passiert danach nicht mehr. Wir essen Abendbrot, erledigen ein paar Dinge im Haushalt, Mann und Baby schlafen früh ein und ich plane noch eine Folge The Good Wife auf Netflix zu schauen. Statt dessen scrolle ich mich aber durch Twitter und Instagram und verliere mich in den unendlichen Weiten des Internets bis es auch für mich Zeit ist zu schlafen.

Sonntag, 8. Januar 2017

Unser Sonntag beginnt erst gegen halb 10.


Hach ja, so ein Langschläferbaby ist schon angenehm. ;)


Wir sagen dem Kuschelhasen Guten Morgen...


...und auch den bunten Zauberdrachen. 

 

Zum Aufwachen geht es eine Runde in den Wald. 


Die Wege sind noch ein wenig rutschig, aber wir sind ganz vorsichtig und gehen langsam Schritt für Schritt. Dort wo Blätter liegen, ist es kein Problem mehr.


Winston freut sich, dass die ganze Familie gemeinsam unterwegs ist. 


Nach so viel frischer Luft brauchen wir eine Stärkung. Das Frühstück gibt es auch heute wieder außer Haus, wir lassen es uns gut gehen. :) 


 Das Baby begnügt sich derweil mit seinem allerliebsten Rasselring.

 

Zuhause wird gespielt, gekuschelt und geschlafen. Der Mann räumt ein wenig im Garten. Den Spielbogen von Hess kann ich euch übrigens nur empfehlen! Der Kleine liebt ihn total und später kann er auch zum Laufen lernen genutzt werden. 


Zum Abendessen gibt es eines meiner liebsten Gerichte: Wraps mit Gemüse und Hähnchen. Nicht superhübsch, aber lecker. ;)

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende! :)

Mehr Wochenenden gibt's auf Geborgen Wachsen.

xoxo

06 Januar 2017

8 Tipps für besseren Babyschlaf ♥

Wann schläft mein Kind endlich durch? Was kann ich tun, damit mein Baby schneller einschläft? Warum wacht mein Kind nachts ständig auf?

Solche oder ähnliche Fragen stellen sich die meisten Eltern. Fakt ist, dass Babys in den ersten Lebensmonaten nicht dafür gemacht sind nachts durchzuschlafen. Es liegt in ihrer Natur, dass sie einen eher unruhigen, leichten Schlaf haben. So können sie besser wahrnehmen, ob ihre Bedürfnisse auch nachts erfüllt sind. Dies sind vor allem Nähe und Geborgenheit, Nahrung, sowie eine angenehme, trockene Schlafumgebung.

Dass Babys also zwischen einzelnen Schlafphasen unruhig werden, um die Lage zu checken und Nahrung zu sich zu nehmen, ist völlig normal und, wenn man evolutionsbiologisch denkt, sogar überlebenswichtig.

Ich selbst halte nichts von sogenannten "Schlaflernprogrammen" und dem nächtlichen Schreienlassen (Ferbern), sondern handele lieber nach meinem eigenen Bauchgefühl und den Signalen und Bedürfnissen meines Babys.


Dabei habe ich ein paar Tipps und Tricks gefunden, die meinem Sohn das Einschlafen erleichtern und die bei uns beiden für eine ruhigere Nacht sorgen.

1. Schlaffenster nutzen - Babys haben sogenannte "Schlaffenster" – Phasen, in denen sie die nötige Bettschwere haben und gut einschlafen können. Verpasst man ein solches Schlaffenster, so sollte man das nächste Fenster abwarten und nicht versuchen, das nun wieder wache Kind mit allen Mitteln in den Schlaf zu "zwingen". Es ist also wichtig, den richtigen Zeitpunkt am Abend abzupassen, der jeden Tag um etwa die gleiche Uhrzeit sein sollte. So könnt ihr Übermüdung und Stress für euch und das Kleine vermeiden. Ein sich öffnendes Schlaffenster erkennt ihr daran, dass das Baby sich die Augen reibt, einen glasigen Blick bekommt und eventuell auch quengelig wird. Kinder sind aber keine Maschinen und so können die Zeiten und Anzeichen immer mal variieren. Hier gilt, wie bei fast allem in der Babyzeit: "Go with the flow" und achtet auf die Signale eures Kindes.

2. Rituale - Rituale schaffen Sicherheit, auch und vor allem zur Schlafenszeit. Wie euer Einschlafritual genau aussieht, ob mit einer kurzen Massage, einem Schlaflied etc. ist euch selbst überlassen. Es sollte nur sanft und beruhigend sein und so einfach gehalten werden, dass man es an jedem Abend ohne Stress durchführen kann. Bei uns wird der Ablauf recht pragmatisch gehalten: Mit ruhiger Stimme und sanften Bewegungen wickeln, den Schlafanzug anziehen, die Lichter ausmachen, Stillen und Kuscheln. Wenn unser Sohn etwas älter ist, kann ich mir gut vorstellen, dass wir das Ritual noch erweitern, z.B. durch das Vorlesen eines Buches.

3. Reize minimieren - Neben dem Einschlafritual hilft auch eine eindeutige "Nacht-Umgebung" eurem Baby dabei, den Unterschied zwischen Tag und Nacht zu erkennen. Die Schlafumgebung des Babys sollte ruhig und nicht zu warm sein. Bis auf ein kleines Nachtlicht sollte der Raum abgedunkelt sein: keine flackernden oder leuchtenden Bildschirme wie Fernseher, Laptops, Tablets oder Smartphones im Sichtfeld des Kindes. Zumindest von unserem Baby weiß ich, dass er absolut nicht zur Ruhe kommt, wenn er einen Bildschirm sieht. Er ist viiiiel zu fasziniert davon. Sobald das Baby eingeschlafen ist, spricht ja nichts dagegen, seiner Netflix-Sucht zu frönen. ;)

4. Stillen - Das absolute Zaubermittel in Sachen Babyschlaf ist wohl das Einschlafstillen im Bett. Ich kann nur jeder (werdenden) Mama empfehlen, sich von der Hebamme das Stillen im Liegen zeigen zu lassen. Entspannter geht es kaum, weder für das Baby noch für die Mama. :) Erfahrungen mit der Fläschchenfütterung kann ich leider nicht beitragen, aber lasst mich gern wissen, wie ihr das beim Einschlafen handhabt, wenn ihr per Fläschchen füttert.

5. Wickeln - Einige Eltern schwören darauf, ihr Baby nachts nicht frisch zu wickeln und so die Schlafunterbrechungen minimal zu halten. Das funktioniert bei uns nicht. Unser Sohn trinkt nachts viel und hat entsprechend auch etwa zwei Mal pro Nacht eine Windel, die so nass ist, dass er damit nicht mehr weiterschlafen mag. Nachts wickeln ist für uns also ein Muss. Der Trick ist jedoch, es so unaufwändig wie möglich zu gestalten. Für euch und euer Baby. Nicht viel reden, kein zu helles Licht, nicht spielen. Wer das Risiko nicht scheut, kann auch direkt im Bett wickeln. ;)

6. Baden - Ein warmes Bad (ca. 37°C) wirkt nicht nur auf uns Erwachsene, sondern auch auf Babys entspannend und schlaffördernd. Auf Badezusätze sollte man bei den Kleinen jedoch verzichten, ein wenig Öl (wir nehmen Mandelöl aus der Apotheke) ist völlig ausreichend, wer mag kann noch etwas Muttermilch ins Wasser geben. Verdünntes Lavendelöl wirkt zusätzlich beruhigend. Achtet aber darauf, dass es von guter Qualität und für Babys geeignet ist. Zu häufig sollten Babys allerdings nicht gebadet werden. Ein bis zwei Mal pro Woche sind ausreichend.

7. Weisses Rauschen - In den ersten Monaten lassen sich viele unruhige Babys durch das Vorspielen von Rausch-Geräuschen (Föhn, Staubsauger, Dunstabzugshaube) beruhigen. Das monotone Rauschen erinnert sie an die Geräusche, die sie aus dem Mutterleib kennen. Damit ihr nicht mit dem Baby vor der Dunstabzugshaube auf und ab laufen müsst (been there, done that), könnt ihr euch eine App mit verschiedenen Geräuschen auf das Smartphone laden (z.B. Baby Sleep Sounds).  

8. Schnuller - Bevor mir die Anti-Schnuller-Lobby an die Kehle fährt: Ich möchte niemanden dazu animieren seinem Baby einen Schnuller zu geben, der bislang ganz wunderbar ohne klarkommt! Wenn ihr eurem Baby jedoch den Schnuller gebt, dann habt ihr sicher schon festgestellt, dass das Nuckeln euer Kind sehr beruhigt und auch leichter Einschlafen lässt. Meist spuckt unser Kleiner den Schnuller dann nach einer Weile wieder aus und schläft ohne weiter. Wichtig ist zwischen echtem Hunger und reinem "Nuckelbedürfnis" zu unterscheiden. Der Schnuller als Einschlafhilfe funktioniert nur dann gut, wenn das Baby satt ist und sich auch sonst wohlfühlt.

Habt ihr noch andere Geheimtipps? Was funktioniert bei euren Babys gut?

xoxo

04 Januar 2017

[Mom Life] Mama-Mythos Schlafmangel & Tipps für müde Mamas

Heute war wieder so ein Morgen, an dem der kleine Lord mich gegen 8 Uhr weckte und ich mir nur dachte: "Aaah, mein Königreich für ein Mal ausschlafen! Auch drei zusätzliche Stunden am Stück würden mir schon reichen!".

"Hä?" denkt ihr jetzt, "8 Uhr ist doch ne angenehme Zeit". Ja, ist es auch, wenn man die Stunden vorher gut geschlafen hat. Wenn man aber nachts alle zwei Stunden von dem kleinen Würmchen neben einem geweckt wird, dann fühlt man sich auch um 8 Uhr morgens gegebenenfalls sehr, sehr müde.

Überhaupt ist ja das Thema Schlafen ein riesengroßes, wenn man ein Kind bekommt. Und es potenziert sich sicherlich nur mit dem Hinzukommen weiterer Kinder.

Kaum ist man schwanger, schallt es schon aus allen Richtungen: "Genieße deinen Schlaf, ruh dich noch mal ordentlich aus. Das wird bald nicht mehr so sein, hihihihi." Was einem keiner sagt: Der fiese Schlafentzug beginnt schon in der Schwangerschaft. Andauernd muss man nachts auf die Toilette, hat üble Wadenkrämpfe und auch das Liegen – egal in welcher Position – ist irgendwann einfach nicht mehr bequem. So kommt es, dass ich sicher seit drei Monaten vor der Geburt keine Nacht mehr durchgeschlafen habe.

 Koffeinfreier Kaffee ist auch keine Lösung...

Es sind bisher also 7,5 Monate ohne auch nur ein Mal ausgeschlafen oder überhaupt länger am Stück geschlafen zu haben und ich weiß, dass noch viele, viele solcher Nächte folgen werden.

Aber wisst ihr, was das Komische ist? Ich finde es gar nicht so schlimm. Und ich bin eigentlich jemand, der das Schlafen LIEBT! Ja, es ist LIEBE in Großbuchstaben!

Klar bin ich jetzt manchmal sehr, sehr müde. Unglaublich müde. So wie heute Morgen zum Beispiel. Und trotzdem komme ich gut durch den Tag, fühle mich größtenteils fit und ausgeglichen. Seltsam. Ich hätte in den ersten Monaten mit viel mehr Zombie-Feeling gerechnet. Sogar an Silvester habe ich besser durchgehalten als in manchen Jahren zuvor.

Und das - dem Stillen sei Dank - ganz ohne (koffeinhaltigen) Kaffee oder Energydrinks.

(Man sollte wissen, dass mein Energydrink-Konsum vor der Schwangerschaft schon so legendär war, dass die Kollegen mir mal eine Batterie Red Bull zum Geburtstag schenkten und ich stets anklagend angeschaut wurde, wenn es im Büro mal nach Gummibärchenplörre roch.)    

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass der Mensch ein komisches Wesen ist und man sich an vieles gewöhnt. Auch an zerstückelte Nächte über einen langen Zeitraum hinweg und dass man trotzdem gut funktionieren und leben kann.

Und sollte es doch einmal zu heftig werden, wenn der Zeitpunkt kommt, an dem die Müdigkeit einen vollständig lähmt, dann gibt es mehrere Optionen:

1. Schlafe, wenn das Baby schläft: Eigentlich mag ich diesen Spruch gar nicht, denn meistens muss oder will man andere Sachen machen, während das Baby schläft. In Ruhe essen zum Beispiel. Oder Wäsche aufhängen. In meinen müdesten Stunden mache ich aber genau das: Ich lege mich mittags/nachmittags mit dem müden Baby ins Bett und schlafe eine Stunde mit. Danach fühle ich mich meist besser. Mir ist klar, dass das nicht immer funktioniert. Vor allem dann nicht, wenn man mehrere Kinder zu betreuen oder Termine hat. Aber wenn ihr die Möglichtkeit habt: probiert es mal aus.

2. Auszeit für Mama: Holt euch Unterstützung und gönnt euch ein paar Stunden Pause, die ihr explizit zum Schlafen nutzt. Nicht zum Netflix-Gucken, nicht zum Online-Shoppen und schon gar nicht zum Putzen! Vielleicht kann der Papa mal am Sonntagmorgen die Kinder bespaßen und ihr dreht euch noch mal um. Oder die Oma, Freundin, Nachbarin greift euch unter die Arme und ihr macht einfach mal die Schlafzimmertür hinter euch zu.

3. Früh ins Bett: Ich weiß, die wenigen Stunden zwischen Baby abends ins Bett bringen und der ersten nächtlichen Fütterungs-/Wickel-Unterbrechung sind heilig. Mir auch! Es sind aktuell die einzigen zusammenhängenden zwei-drei Stunden am Tag, an denen ich selbstbestimmt und völlig egoistisch etwas machen kann. Aber, Freunde, wenn man müde ist, dann kann man diese Stunden auch mal für zusätzlichen Schlaf opfern. Dann geht man halt um 19 Uhr ins Bett. Ist doch okay.

4. Frische Luft: Wenn es nicht anders geht und ihr durchpowern müsst: Öffnet das Fenster und atmet tief ein, oder – noch besser – packt die Kinder ein und geht nach draußen. Frische Luft und Sonnenlicht machen müde Geister munter.

 xoxo

  

02 Januar 2017

Unser Wochenende in Bildern: Silvester 2016/2017

Samstag, 31. Dezember 2016

Samstagmorgen, es ist Silvester und bei uns findet am Abend die Party statt. Also, "Party" in Anführungszeichen. Was halt so als Party durchgeht, wenn neben sechs Erwachsenen noch vier Kinder "mitfeiern", von denen das jüngste vier Monate und das älteste drei Jahre alt ist. ;)

Wie auch immer, wir sind lebensmüde genug, um unseren Großeinkauf am Silvestervormittag zu machen und haben keine Zeit zu verlieren. Daher gibt es statt Frühstück nur einen großen Kaffee auf die Hand.

  
Erstaunlicherweise erledigen wir den Einkauf relativ entspannt und lassen uns von den vielen anderen Chaoten im Supermarkt nicht stressen.


Die Einkäufe werden verstaut und nein, zum Silvesterdinner servieren wir natürlich nicht Tiefkühlpizza, sondern den guten alten Silvesterklassiker: Raclette.


Während der Mann mit Hund und Kind eine Runde um den Block dreht, kümmere ich mich um die Deko. "Kümmern" heißt in diesem Fall, dass ich wild mit Luftschlangen um mich werfe, gucke wo was hängenbleibt und noch ein paar Girlanden aufhänge. Fertig.


Die übriggebliebenen Luftschlangen landen auf dem Tisch und die weiße Platte wartet geradezu auf die Berliner, die unsere Gäste um 16 Uhr mitbringen.

 

Und da sind sie auch schon. Kein Silvester ohne Berliner, das ist ja wohl klar. Diese zwölf Stück sind ratzifatzi in den Bäuchen von Groß und Klein verschwunden.

Die nächsten Stunden verbringen wir damit, mit den Kindern zu spielen und ich mache mich schon einmal langsam daran, die Sachen für das Raclette vorzubereiten.

 

 Das auf dem Bild ist natürlich nur ein Zwischenstand. ;)

Gegen 18 Uhr machen wir draußen Kindersilvester mit Knallerbsen & Co. Für den kleinen Lord ist das noch nichts und auch Winston fühlt sich draußen nicht mehr wohl, also bleibe ich mit den beiden drinnen.

Anschließend geht es für die Kiddies (bis auf unser Baby) ins Bett, was erstaunlicherweise sehr gut funktioniert! Ein Hoch auf diese entspannten Kinder, die uns Erwachsenen einen ebenso entspannten Abend ermöglichen. ♥


Wir Großen begeben uns an die Raclette-Tafel und lassen es uns gut gehen. Ab hier wird es dann auch mau mit Bildern des restlichen Abends. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, die gemeinsame Zeit mit unseren Freunden zu genießen, um auf das Knipsen zu achten. Und das ist auch ganz okay so. ;)

Seine Lordschaft ist durch den Trubel sehr aufgeregt und zeigt keine Anzeichen von Müdigkeit. Mit etwas Trickserei (Dunstabzugshaubensound + abgedunkelter Raum) schläft er dann doch im Kinderwagen in der Küche ein.

Die Zeit bis um zwölf verbringen wir mit netten Gesprächen, ein paar Runden Tabu und dem einen oder anderen Glas Champagner für die anderen und alkoholfreiem Sekt für mich (yay, Stillen ;)).

Um Mitternacht gehen wir raus, schauen uns das Feuerwerk an und freuen uns, dass wir wieder einmal zusammen sind.

Im Anschluß räumen wir noch das Gröbste auf, bevor es ins Bett geht.

Sonntag, 01. Januar 2017

Während unsere Gäste schon früh auf den Beinen sind, kuscheln wir noch bis um halb 10 mit unserem Langschläferbaby.


Die Reste vom Feste halten sich zum Glück in Grenzen, da wir ja schon nachts einiges aufgeräumt haben.


So können wir in Ruhe frühstücken und viel, viel Kaffee trinken. Da meiner koffeinfrei ist, hilft das nicht wirklich, aber bei den anderen gilt: viel hilft viel. ;) Chiller-Klamotten sind am Neujahrstag übrigens Pflicht. Dresscode: Jogginghose. 


Das Wohnzimmer riecht wie ne schlecht gelüftete Pommesbude und auch wir fühlen uns nach der kurzen Nacht etwas matschig. Also nichts wir raus zu einem frischen Neujahrsspaziergang.


Die kühle Luft tut wahnsinnig gut und auch das trübe Wetter kann uns die Laune nicht verderben.

 

Der kleine Lord darf heute bei Papa 'mitfahren'...


...und schläft nach kurzer Zeit ein.


Inzwischen ist es mittags und unsere Gäste verabschieden sich nach dem Spaziergang. Wir gehen den Rest des Tages ruhig an, spielen und kuscheln.

 

Abends haben weder der Mann noch ich Lust zu kochen. Der Plan steht: Wir holen uns ein paar Schweinereien von Burger King.


Den Hot Brownie mit Eis verputzen wir noch im Auto.

 

Den Rest Zuhause am Küchentisch. Ab morgen essen wir wieder gesünder und so... ;)

Weitere Wochenenden in Bildern findet ihr auf Geborgen Wachsen. ♥

xoxo



25 Dezember 2016

Unser Wochenende in Bildern: Weihnachten 2016

Samstag, 24. Dezember 2016

Es ist Heiligabend an unserem ersten Weihnachten mit Baby. Was für ein aufregender Tag! Außerdem haben wir Besuch von meinen Eltern, die über Weihnachten bei uns sind.


Ich gehe morgens erst einmal in Ruhe duschen, das Baby chillt eine Runde in der Wippe. Dank Weihnachtsduschschaum von Rituals riecht das ganze Bad nach Glühwein. Ein guter Start in den Tag. 

Der Mann hat am Vorabend noch eine Ladung Kekse gebacken. Ich laufe an dem Blech vorbei und denke mir, dass das doch nach einem ganz adequaten Frühstück aussieht. An Weihnachten kann man das schon mal machen. Nomnomnom.

Es sind übrigens nicht irgendwelche Kekse, sondern "Rolo Stuffed Cookies" nach einem Rezept von Laura Vitale und sie sind göttlich. Das Rezept findet ihr hier. Danken könnt ihr mir später. ;) 

Zur Feier des Tages stecken wir das Baby noch mal in den Badeeimer. Ich erzähle ihm, dass der Weihnachtsmann nur zu sauberen Babys kommt.


Das Planschen macht müde und so ziehen die beiden Männer sich für ein Vormittagsschläfchen ins Bett zurück.


Danach ist handwerkliches Geschick gefragt: Der Mann und mein Papa bauen unsere neue Küchenlampe an. Endlich können wir, nach zehn Monaten im neuen Haus, unsere Frühstücksbrötchen auch richtig sehen und nicht nur ertasten. ;)


Das Baby hat sich in der Zwischenzeit in Schale geschmissen und wartet im Spieleparadies auf den Familienbesuch.


Gegen 13 Uhr sind alle da und wir essen zusammen Milchreis nach norwegischer Tradition. Meine Schwägerin findet die versteckte Mandel in ihrem Milchreis und darf sich über ein Marzipanschwein und viel Glück im neuen Jahr freuen.


Nachdem alle Gäste weg sind, schaut sich das Baby die Geschenke unter dem Baum schon einmal genauer an.


Mein Fotoassistent Winston und ich nutzen die Gelegenheit für ein kleines Shooting.


Oma und Opa kommen noch dazu und wir starten mit der Bescherung. Es gibt jede Menge Geschenke, von denen die meisten für das Baby sind. :D


Wir schließen den Abend mit unserem Festmahl ab, für das mein Papa wie jedes Jahr den halben Tag in der Küche verbracht hat. Danke Papa! Es gibt auch hier wieder etwas traditionell Norwegisches: "Ribbe med surkål og poteter" (Schweinerippenbraten mit Sauerkraut und Kartoffeln).

Zufrieden und vollgefressen lassen wir den wunderschönen Heiligabend ausklingen.


Sonntag, 25. Dezember 2016

Nach dem aufregenden Tag gestern gehen wir den Sonntag sehr gemütlich an und bleiben bis 9 Uhr im Bett. Ja, mit Baby gilt das quasi als Ausschlafen. ;)


Jetzt ist ein bisschen Me-Time angesagt. Der Mann bespaßt das Baby und ich ziehe mich in die Badewanne zurück.

Der Vormittag verläuft ruhig, alle sind entspannt und gut gelaunt. Das Baby erfreut sich an seinen Weihnachtsgeschenken. Der größte Hit ist dieser einfache Rassel-Ring von dm. Im Baby steckt ein kleiner Musiker, er liebt es Geräusche zu machen und mit der Rassel auf den Boden und seinen Bauch zu trommeln.


Nach der vielen Festtagsschlemmerei steht uns der Sinn nach frischer Luft und wir brechen zu einem Spaziergang ins Umland auf. Das Wetter ist grau und nieselig, aber wir packen uns gut ein und ab geht die Post.


Der weitere Nachmittag vergeht ähnlich entschleunigt wie der Vormittag.

Zum Abendessen gibt es diesmal mit Mozzarella überbackenes Hähnchenbrustfilet in einer Tomatensauce mit Rosmarinkartoffeln. Sehr lecker! Ein Foto habe ich leider nur vom Nachtisch gemacht...


Ein 'leichtes' Tiramisu auf Quark- statt auf Mascarponebasis. Das Baby fängt pünktlich zum Nachtisch an zu quengeln und so begeben wir uns gegen 20 Uhr langsam ins Bett.

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr auf Geborgen Wachsen. ♥ 
 
Ich hoffe, ihr hattet ein wunderschönes Weihnachtswochenende!
 
xoxo