09 März 2017

[Rezept] Mein liebstes Banana Bread ♥

In den letzten Wochen habe ich bestimmt fünf Mal Banana Bread gebacken. Es geht einfach so easy und die Zutaten hat man meist im Haus. Frische Bananen mag ich leider am liebsten, wenn sie noch fast grün sind. Wenn sie braun werden gibt es nur zwei Wege: In den Smoothie oder ins Banana Bread. :D

Heute teile ich mein Rezept mit euch, mit dem das Banana Bread richtig lecker, schön saftig und fluffig wird. Den angegebenen Zucker kann man nach Wunsch noch reduzieren oder sogar ganz weglassen, um das Bananenbrot kinderfreundlicher zu gestalten.


Diese Angaben ergeben eine kleine Portion (20cm Kastenform). Für eine größere Portion könnt ihr einfach die Menge verdoppeln.

Zutaten:

2 mittelgroße sehr reife Bananen

125 gr Weizenmehl (alternativ z.B. Weizenvollkornmehl oder Dinkelmehl)

1/2 TL Natron

1 Prise Salz

60 gr weiche Butter (+ Butter zum Einfetten der Form)

50 gr brauner Zucker

1 Ei

1 TL Vanille-Extrakt (optional)



Zubereitung:

1.  Den Backofen vorheizen auf 175 Grad.

2. Das Mehl sieben und mit Natron und Salz mischen.

3. Butter und Zucker zu einer gleichmäßigen, cremigen Masse verrühren. Das Ei hinzufügen und einrühren.

4. Die Bananen mit einer Gabel zermatschen und der Butter-Zucker-Ei-Mischung hinzufügen.

5. Mischung mit den trockenen Zutaten gut verrühren.

6. Die Kastenform mit Butter einfetten und den Teig gleichmäßig darin verteilen.

7. Auf mittlerer Schiene für 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen könnt ihr prüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Es sollte beim Herausziehen kein Teig daran kleben bleiben.

Guten Appetit!

xoxo

P.S. Falls ihr das Rezept ausprobiert, lasst mich gern hier, auf Insta, Twitter oder Facebook wissen, wie es euch geschmeckt hat! Das würde mich sehr freuen! 

07 März 2017

[Mom Life] Wie ich auch eine von "diesen" Müttern wurde.

Als Kinderlose_r macht man sich ja gern mal lustig über die Übermütter, die keinen anderen Lebensinhalt zu haben scheinen als das eigene Kind. 

Halb mitleidig, halb spöttelnd denkt man sich: "Die hat sich ja selbst komplett aufgegeben, ist nur noch 'Mutter', gar nicht mehr 'Frau'. So wird mir das jedenfalls nicht gehen, wenn ich mal Kinder habe. Ich bleibe wie ich bin und lasse mir das nicht nehmen, nur weil es ein Kind in meinem Leben gibt.



Ich würde über mich selbst sagen, dass ich vielseitig interessiert bin, aber gar nicht so sehr an den typischen "Frauen-Themen". Ich schaue lieber Twitch-Streams als Greys Anatomy, investiere mein Geld lieber in Gadgets als in Stöckelschuhe und einen Putzfimmel habe ich leider absolut nicht, auch wenn mein Mann das ganz gut finden würde. ;)

(Nicht, dass man als Frau nicht nerdy sein kann oder nur ans Kochen und Putzen denken muss, aber wir denken hier gerade in Klischees, also "hear me out".)

Und dann kommt das Kind, stellt dein Leben auf dem Kopf, du blickst auf die vergangenen 6 Monate zurück und stellst fest: Du bist ein wandelndes Mama-Klischee!! Auf Instagram besteht dein Profil zu 90% aus Baby-Fotos, sogar dein Beauty- und Lifestyle-Blog erlebt einen Relaunch als Mama-Blog.


Wie konnte das passieren? Wie verdammt noch mal konnte es so weit kommen?

Im Sinne meines eigenen Seelenheils versuche ich mich an einer Analyse der Gegebenheiten:

1. Es ist Liebe! 

Mitte August vergangenen Jahres kam dieser kleine Mensch zu uns und ich war von der ersten Sekunde an verliebt. Die Intensität der Gefühle, die da entstanden sind hatte ich völlig unterschätzt! Was die Hormone anstellen können ist schon verrückt! Und ihr wisst ja, wie das ist, wenn man frisch verliebt ist... Da gibt es wenig anderes, was einen beschäftigt. Und seien wir mal ganz ehrlich: Ein bisschen stolz sind wir doch auch, das dieses putzige Etwas jetzt zu unserer Gang gehört.

2. You are what you do. 
  
Im Social Web teilen wir das, was uns beschäftigt oder das, was wir den lieben langen Tag so machen. Und, guess what, mit einem neuen Baby macht man erstmal nichts anderes, als sich um eben dieses Baby zu kümmern. Man hat dieses niedliche Ding quasi in jeder wachen Minute vor der Nase. Kein Wunder also, wenn sich fast jeder Social Post plötzlich mit dem Baby beschäftigt. Viel anderes passiert meist eben nicht. Zumindest ist das Baby (fast) immer dabei.

3. Willkommen im Club.

Gerade in Sozialen Netzwerken suchen wir den Austausch mit Gleichgesinnten. Ist das Baby auf der Welt, wird man direkt in den Mama-Club aufgenommen. Dass man sich den anderen angleicht, was die Inhalte angeht, liegt da nahe. Schließlich beschäftigen uns die gleichen Dinge.

4. Neue Themen. 
 
Mit einem Baby zieht auch ein Wust an Themen, Fragen und Meinungen ein, über die man sich vorher nie Gedanken gemacht hat. Über Twitter, Blogs, Facebook und Instagram lässt sich hervorragend über diese neuen Themen fachsimpeln. Die anderen Mamas stehen einem meistens gern mit Ratschlägen zur Seite. Dass es häufig genug auch zu wilden, hoch emotionalen Diskussionen kommt ist eine andere Sache...

Fazit:
Also ja, wenn man das so oberflächlich betrachtet: Der Mama-Kosmos hat mich mit Haut und Haaren geschluckt und ich finde das gar nicht schlimm. Es ist einfach der natürliche Gang der Dinge. 

Aber andererseits, auch wenn es nach außen hin nicht so scheint, ich habe meine "ursprünglichen" Interessen nicht aufgegeben. Sie laufen nur aktuell etwas im Hintergrund. Ich höre Hörbücher statt sie zu lesen, die Twitch-Streams laufen nebenbei beim Wickeln oder Aufräumen. Auf unseren geliebten Reisen wird der Kleine zukünftig dabei sein.

Ist doch halb so wild. 

Nur wie ich Zeit finden soll, um an der neuen Nintendo Switch zu daddeln, die ich eigentlich ganz gern hätte, das ist noch ungeklärt... ;)

xoxo 

Weil das hier das Internet ist, fühle ich mich genötigt, einen kleinen Disclaimer zu verfassen: Bitte lest den Text mit einem Augenzwinkern, denn so ist er auch geschrieben worden. Und, auch wenn man es sonst tunlichst vermeidet, hier dürft ihr gern mal die "Klischee-Brille" aufsetzen. Danke. ;)

05 März 2017

Unser Wochenende in Bildern: Frühling und Pfannkuchentorte

Samstag, 4. März 2017


Endlich ist es richtig frühlingshaft draußen und ich starte den Tag mit dem ersten Iced Coffee des Jahres.

02 März 2017

Unser Wochenende in Bildern: Babywelt

Um einiges später als geplant kommt hier unser Rückblick auf das vergangene Wochenende. 

Samstag,  25. Februar 2017

Heute haben wir einen Familienausflug zur Baby-Messe geplant.


Damit wir einigermaßen rechtzeitig (haha!) loskommen, verzichten wir auf das Frühstück Zuhause und holen uns an der Tankstelle einen Kaffee und ein Croissant. Gibt es bei euch auch diese Costa-Automaten? Der Kaffee daraus schmeckt sogar ziemlich gut. Ich kannte die vorher nur aus England.


Kurze Zeit nach unserer Kaffee-Pause kommen aus der Babyschale verdächtige Geräusche... Ein kurzer Geruchscheck (eek!) bestätigt die Vermutung: Houston, wir haben ein Problem! Damit das Baby nicht den restlichen Weg bis zur Messe mit voller Windel verbringen muss, legen wir einen Wickel-Stopp bei dm ein.

22 Februar 2017

Buchtipp für Schwangere: "Das Geburtsbuch" von Nora Imlau

In meinem Geburtsvorbereitungskurs und auch im Freundeskreis habe ich festgestellt, dass es zwei Arten von Erstgebärenden gibt. Die, die sich vor der Geburt viel über mögliche Geburtsverläufe informieren und die, die möglichst unvoreingenommen an die Geburt heran gehen wollen, sich lieber von den Gegebenheiten überraschen lassen, um vorher keine Angst aufzubauen. Ich bewundere diese Entspanntheit.

Ich gehöre zur ersten Gruppe. Übrigens auch in anderen Bereichen des Lebens. Ich kann vor dem Kauf einer neuen Kamera oder Kaffeemaschine nächtelang recherchieren. :D

Mich beruhigte es eher, mir Geburtsberichte anzuhören oder darüber zu lesen. Mir war ja klar, dass eine Geburt kein Zuckerschlecken ist und dass es durchaus mal zu Komplikationen kommen kann, aber nicht muss. Was mir hingegen Angst machte, war uninformiert zu sein und nicht zu wissen, was auf mich zukommt bzw. zukommen kann.

Am meisten geholfen hat mir in der Vorbereitung "Das Geburtsbuch" von Nora Imlau, welches ich euch sehr ans Herz legen kann.

"Ein Kind zu gebären ist eine Grenzerfahrung: Ein Erlebnis, bei dem wir über uns selbst hinauswachsen, an dem wir aber auch beinahe zerbrechen können.
Mein Herzensanliegen ist es, Frauen dabei zu unterstützen, die Geburt zu erleben, die sie sich für sich und ihr Kind wünschen – und dabei offen zu bleiben für die unerwarteten Wendungen, die das Leben manchmal nimmt."
 (Nora Imlau)

Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Vorbereiten - Erleben - Verarbeiten. Unterschiedlichen Arten und Verläufe von Geburten werden sehr gut erklärt und durch Illustrationen, schöne Fotos und persönliche Geburtsberichte ergänzt. Das Buch zu lesen macht Mut, es informiert, es tröstet.

Es hilft einem dabei, sich gedanklich mit verschiedenen Geburtsszenarien auseinanderzusetzen und vorab zu überlegen, was einem wichtig ist. Wer sich informiert, hat gute Voraussetzungen, um auch unter der Geburt möglichst selbstbestimmt handeln zu können.

Hier findet ihr einen Überblick über die Themen, die behandelt werden:

Vorbereiten:
  • Wie plane ich eine Geburt und was lässt sich nicht planen?
  • Was genau passiert unter einer Geburt, wie läuft eine Geburt ab? (Geburtsphasen und Gebärpositionen)
  • Wie schmerzhaft ist eine Geburt? Welche Techniken können mir durch die Schmerzen helfen?
  • Was passiert bei einem Kaiserschnitt?
  • Wer hilft mir unter der Geburt? (Hebammen, Ärzte, Partner und Doulas)
Erleben:
  • Welche Wege gibt es, ein Kind auf die Welt zu bringen? (10 Wege von der Alleingeburt bis zum Wunschkaiserschnitt)
  • Besondere Geburten (z.B. Spontangeburt nach Kaiserschnitt, Zwillingsgeburten, Frühgeburten)
Verarbeiten:
  • Über die Gefühle nach der Geburt
  • Über den Körper nach der Geburt
  • Was, wenn die Geburt anders verlief als erhofft?

Ich habe die ersten beiden Teile vor der Geburt gelesen und mir den letzten für danach aufgehoben. Das kann ich so auch absolut weiterempfehlen, denn es tut sehr gut und tröstet (bei Bedarf), den letzten Teil nach dem eigenen Erlebnis zu lesen. Und wenn dann dabei auch das eine oder andere Tränchen läuft, weil die Geburt eben nicht so lief wie erhofft, dann ist auch das heilsam.

Was ich an dem Buch so sehr mag ist, dass kein Geburtsverlauf als "weniger gut" dargestellt oder negativ beurteilt wird. Und das, obwohl die Autorin sich selbst mehrfach für die Hausgeburt entschieden hat. Keine Mutter soll sich im Nachhinein mit ihrem Geburtsverlauf schlecht fühlen müssen. Auch wenn es überraschend zum ungewünschten Kaiserschnitt kam oder wenn man sich unter der Geburt machtlos gefühlt hat.*

Häufig wird nach einem schwierigen Geburtsverlauf gesagt: "Naja, Hauptsache das Kind ist gesund!" oder auch die Mütter selbst sagen "Das war eine schwere Zeit für mich, aber ach, egal!". Ich habe selbst so gesprochen und wurde von meiner Frauenärztin zurechtgewiesen: Es ist eben nicht egal, wie es der Mutter unter und nach der Geburt geht! Das macht auch Nora Imlau in ihrem Buch sehr deutlich. Sie sorgt dafür, dass man sich ernst genommen fühlt und den eigenen Gefühlen der Raum gegeben wird, den sie verdienen.

Also, liebe (werdende) Mamis, wenn ihr in eurem Regal und in euren Gedanken noch Platz für ein weiteres Buch zum Thema Geburt habt, dann schaut euch "Das Geburtsbuch" mal an. Ich kann es euch von Herzen empfehlen.

xoxo

*Natürlich gibt es Geburtserlebnisse, die als so traumatisch empfunden werden, dass die Mutter professionelle Hilfe für die Aufarbeitung benötigt. Da kann ein Buch allein nicht helfen. Solltet ihr euch in dieser Situation befinden, wendet euch bitte vertrauensvoll an eure Hebamme oder euren Frauenarzt. Sie können euch weiterhelfen und die richtigen Kontakte vermitteln. Holt euch bitte die Unterstützung, wenn ihr denkt, dass ihr sie braucht. Ich wünsche euch viel Kraft. ♥ 


15 Januar 2017

Unser Wochenende in Bildern: ⚓ Heimathafen ⚓

Samstag, 14. Januar 2017

Wir lassen den Samstag ganz gemütlich angehen, kuscheln noch lange im Bett und machen uns dann ein einfaches Frühstück ohne viel Schnickschnack.


Die Trinkschokolade von LIDL Deluxe ist übrigens ziemlich lecker und man kann sie hervorragend in den heißen Kaffee rühren. Es ist aber wohl leider ein limitiertes Weihnachtsprodukt. :/

 
Nach dem Frühstück fahren wir zum Hafen und machen einen kurzen Spaziergang. Allerdings ist es unglaublich kalt, so dass wir uns dort nicht allzu lange aufhalten können.  

14 Januar 2017

[Mom Life] Das erste Mal... krank sein als Mama.

Die letzen Tage waren hart.

Ich war das erste Mal seitdem ich Mama bin richtig krank. So krank, dass ich mich nicht alleine um mein Kind kümmern konnte. Und wisst ihr was? Das ist ein ultra-mieses Gefühl.

Ihr erinnert euch noch an die Wraps aus dem letzten Post? Damit war wohl irgendwas nicht in Ordnung und so fingen der Mann und ich uns eine Lebensmittelvergiftung ein. Ohne hier zu viel rumheulen zu wollen, aber: Puh, war das furchtbar! An einem ganz normalen Tag kann es ja schon eine Challenge sein, einen Säugling zu versorgen. Das Ganze gepaart mit einer Lebensmittelvergiftung – das möchte ich nicht noch mal erleben.

Das Schlimmste war eigentlich die Schwäche. Das absolute körperliche Unvermögen, sich so um sein Baby zu kümmern, wie man es sonst tun würde. Ich konnte zeitweise einfach nur daliegen und atmen. Mehr ging nicht. Und das, obwohl der innerliche Drang sein Kind zu versorgen so unglaublich stark ist. Wir hatten das "Glück", dass der Mann ja auch betroffen und somit nicht bei der Arbeit war. So konnten wir uns mit dem Baby abwechseln.

Beim Wickeln musste ich nach dem Windelwechsel den Mann rufen, damit er den Kleinen wieder anzieht während ich mich aufs Bett fallen ließ. Mein Kreislauf hat diese paar Minuten Stehen am Wickeltisch gar nicht mitgemacht. Vom Herumtragen des Babys brauche ich gar nicht erst anfangen. Ich glaube, ich habe mich noch nie so schwach gefühlt. Und auch nur selten so traurig.


Wenn man ein Kind bekommt, dann ist es, als ob man in eine ganz neue Gefühlswelt eintaucht. Man entwickelt Emotionen, die man sich vorher gar nicht vorstellen konnte: Bedingungslose Liebe, unglaubliche Freude, aber auch herzzerreißende Sorge. Man möchte nichts mehr, als dass es dem eigenen Kind gut geht. Wenn man selbst nicht in der Lage ist, dafür zu 100% zu sorgen, dann trifft es einen ganz tief. So ging es mir zumindest.

Dabei ging es dem Kleinen gar nicht schlecht, er hatte vielleicht etwas weniger "Entertainment" als normal, aber sonst natürlich alles, was er brauchte.

Zum Glück war der das Schlimmste nach 36 Stunden überstanden und inzwischen geht es allen wieder gut. Diese Erfahrung hat mir wieder eine neue Facette des Mutterseins gezeigt und mir auch gezeigt, wie wichtig es ist sich Hilfe zu holen, wenn es nicht anders geht. Alleine wäre ich absolut an meine Grenzen gekommen.

Habt ihr eine solche Erfahrung auch schon gemacht?

xoxo

08 Januar 2017

Unser Wochenende in Bildern: Jetzt bloß nicht lachen!

Samstag, 7. Januar 2017

Der Mann weckt mich mit den Worten: "Es schneit!"

Ich löse mich vorsichtig vom kuschelnden Baby, schließlich haben wir heute noch ein paar Sachen vor. Nicht, dass wir witterungsbedingt Zuhause festsitzen. 


Der Blick aus dem Fenster ist zugleich enttäuschend und beruhigend. Statt eines von mir erwarteten Winter Wonderlands sehe ich nur ein paar wenige Flöckchen, die sich auf dem Fenster niedergelassen haben. Nun ja. Der Mann neigt heute wohl zu Übertreibungen.

Das Frühstück lassen wir erst einmal ausfallen und machen uns auf den Weg ins Einkaufszentum. Etwas glatt ist es zwar auf den Straßen, aber wir kommen unbeschadet an.


Der Anlass unseres Ausflugs: Der kleine Lord benötigt Passbilder für eine anstehende Reise. Zum Glück klappt es mit dem Köpfchen halten schon ganz gut und wir können ihn beim Fotografen auf einen Stuhl vor einer weißen Leinwand 'setzen'. Mama stützt von links und Papa von rechts, die Fotografin ruft seinen Namen und klappert an den Scheinwerfern, damit er nach vorne guckt. Aber bloß nicht lächeln dabei!! Ihr wisst schon, wegen der biometrischen Lesbarkeit. Zum Glück kriegen wir ein geeignetes Foto und das schwarz-weiße Bildchen gibt es als Bonus dazu. ♥

06 Januar 2017

8 Tipps für besseren Babyschlaf ♥

Wann schläft mein Kind endlich durch? Was kann ich tun, damit mein Baby schneller einschläft? Warum wacht mein Kind nachts ständig auf?

Solche oder ähnliche Fragen stellen sich die meisten Eltern. Fakt ist, dass Babys in den ersten Lebensmonaten nicht dafür gemacht sind nachts durchzuschlafen. Es liegt in ihrer Natur, dass sie einen eher unruhigen, leichten Schlaf haben. So können sie besser wahrnehmen, ob ihre Bedürfnisse auch nachts erfüllt sind. Dies sind vor allem Nähe und Geborgenheit, Nahrung, sowie eine angenehme, trockene Schlafumgebung.

Dass Babys also zwischen einzelnen Schlafphasen unruhig werden, um die Lage zu checken und Nahrung zu sich zu nehmen, ist völlig normal und, wenn man evolutionsbiologisch denkt, sogar überlebenswichtig.

Ich selbst halte nichts von sogenannten "Schlaflernprogrammen" und dem nächtlichen Schreienlassen (Ferbern), sondern handele lieber nach meinem eigenen Bauchgefühl und den Signalen und Bedürfnissen meines Babys.


Dabei habe ich ein paar Tipps und Tricks gefunden, die meinem Sohn das Einschlafen erleichtern und die bei uns beiden für eine ruhigere Nacht sorgen.

1. Schlaffenster nutzen - Babys haben sogenannte "Schlaffenster" – Phasen, in denen sie die nötige Bettschwere haben und gut einschlafen können. Verpasst man ein solches Schlaffenster, so sollte man das nächste Fenster abwarten und nicht versuchen, das nun wieder wache Kind mit allen Mitteln in den Schlaf zu "zwingen". Es ist also wichtig, den richtigen Zeitpunkt am Abend abzupassen, der jeden Tag um etwa die gleiche Uhrzeit sein sollte. So könnt ihr Übermüdung und Stress für euch und das Kleine vermeiden. Ein sich öffnendes Schlaffenster erkennt ihr daran, dass das Baby sich die Augen reibt, einen glasigen Blick bekommt und eventuell auch quengelig wird. Kinder sind aber keine Maschinen und so können die Zeiten und Anzeichen immer mal variieren. Hier gilt, wie bei fast allem in der Babyzeit: "Go with the flow" und achtet auf die Signale eures Kindes.

2. Rituale - Rituale schaffen Sicherheit, auch und vor allem zur Schlafenszeit. Wie euer Einschlafritual genau aussieht, ob mit einer kurzen Massage, einem Schlaflied etc. ist euch selbst überlassen. Es sollte nur sanft und beruhigend sein und so einfach gehalten werden, dass man es an jedem Abend ohne Stress durchführen kann. Bei uns wird der Ablauf recht pragmatisch gehalten: Mit ruhiger Stimme und sanften Bewegungen wickeln, den Schlafanzug anziehen, die Lichter ausmachen, Stillen und Kuscheln. Wenn unser Sohn etwas älter ist, kann ich mir gut vorstellen, dass wir das Ritual noch erweitern, z.B. durch das Vorlesen eines Buches.

3. Reize minimieren - Neben dem Einschlafritual hilft auch eine eindeutige "Nacht-Umgebung" eurem Baby dabei, den Unterschied zwischen Tag und Nacht zu erkennen. Die Schlafumgebung des Babys sollte ruhig und nicht zu warm sein. Bis auf ein kleines Nachtlicht sollte der Raum abgedunkelt sein: keine flackernden oder leuchtenden Bildschirme wie Fernseher, Laptops, Tablets oder Smartphones im Sichtfeld des Kindes. Zumindest von unserem Baby weiß ich, dass er absolut nicht zur Ruhe kommt, wenn er einen Bildschirm sieht. Er ist viiiiel zu fasziniert davon. Sobald das Baby eingeschlafen ist, spricht ja nichts dagegen, seiner Netflix-Sucht zu frönen. ;)

4. Stillen - Das absolute Zaubermittel in Sachen Babyschlaf ist wohl das Einschlafstillen im Bett. Ich kann nur jeder (werdenden) Mama empfehlen, sich von der Hebamme das Stillen im Liegen zeigen zu lassen. Entspannter geht es kaum, weder für das Baby noch für die Mama. :) Erfahrungen mit der Fläschchenfütterung kann ich leider nicht beitragen, aber lasst mich gern wissen, wie ihr das beim Einschlafen handhabt, wenn ihr per Fläschchen füttert.

5. Wickeln - Einige Eltern schwören darauf, ihr Baby nachts nicht frisch zu wickeln und so die Schlafunterbrechungen minimal zu halten. Das funktioniert bei uns nicht. Unser Sohn trinkt nachts viel und hat entsprechend auch etwa zwei Mal pro Nacht eine Windel, die so nass ist, dass er damit nicht mehr weiterschlafen mag. Nachts wickeln ist für uns also ein Muss. Der Trick ist jedoch, es so unaufwändig wie möglich zu gestalten. Für euch und euer Baby. Nicht viel reden, kein zu helles Licht, nicht spielen. Wer das Risiko nicht scheut, kann auch direkt im Bett wickeln. ;)

6. Baden - Ein warmes Bad (ca. 37°C) wirkt nicht nur auf uns Erwachsene, sondern auch auf Babys entspannend und schlaffördernd. Auf Badezusätze sollte man bei den Kleinen jedoch verzichten, ein wenig Öl (wir nehmen Mandelöl aus der Apotheke) ist völlig ausreichend, wer mag kann noch etwas Muttermilch ins Wasser geben. Verdünntes Lavendelöl wirkt zusätzlich beruhigend. Achtet aber darauf, dass es von guter Qualität und für Babys geeignet ist. Zu häufig sollten Babys allerdings nicht gebadet werden. Ein bis zwei Mal pro Woche sind ausreichend.

7. Weisses Rauschen - In den ersten Monaten lassen sich viele unruhige Babys durch das Vorspielen von Rausch-Geräuschen (Föhn, Staubsauger, Dunstabzugshaube) beruhigen. Das monotone Rauschen erinnert sie an die Geräusche, die sie aus dem Mutterleib kennen. Damit ihr nicht mit dem Baby vor der Dunstabzugshaube auf und ab laufen müsst (been there, done that), könnt ihr euch eine App mit verschiedenen Geräuschen auf das Smartphone laden (z.B. Baby Sleep Sounds).  

8. Schnuller - Bevor mir die Anti-Schnuller-Lobby an die Kehle fährt: Ich möchte niemanden dazu animieren seinem Baby einen Schnuller zu geben, der bislang ganz wunderbar ohne klarkommt! Wenn ihr eurem Baby jedoch den Schnuller gebt, dann habt ihr sicher schon festgestellt, dass das Nuckeln euer Kind sehr beruhigt und auch leichter Einschlafen lässt. Meist spuckt unser Kleiner den Schnuller dann nach einer Weile wieder aus und schläft ohne weiter. Wichtig ist zwischen echtem Hunger und reinem "Nuckelbedürfnis" zu unterscheiden. Der Schnuller als Einschlafhilfe funktioniert nur dann gut, wenn das Baby satt ist und sich auch sonst wohlfühlt.

Habt ihr noch andere Geheimtipps? Was funktioniert bei euren Babys gut?

xoxo

04 Januar 2017

[Mom Life] Mama-Mythos Schlafmangel & Tipps für müde Mamas

Heute war wieder so ein Morgen, an dem der kleine Lord mich gegen 8 Uhr weckte und ich mir nur dachte: "Aaah, mein Königreich für ein Mal ausschlafen! Auch drei zusätzliche Stunden am Stück würden mir schon reichen!".

"Hä?" denkt ihr jetzt, "8 Uhr ist doch ne angenehme Zeit". Ja, ist es auch, wenn man die Stunden vorher gut geschlafen hat. Wenn man aber nachts alle zwei Stunden von dem kleinen Würmchen neben einem geweckt wird, dann fühlt man sich auch um 8 Uhr morgens gegebenenfalls sehr, sehr müde.

Überhaupt ist ja das Thema Schlafen ein riesengroßes, wenn man ein Kind bekommt. Und es potenziert sich sicherlich nur mit dem Hinzukommen weiterer Kinder.

Kaum ist man schwanger, schallt es schon aus allen Richtungen: "Genieße deinen Schlaf, ruh dich noch mal ordentlich aus. Das wird bald nicht mehr so sein, hihihihi." Was einem keiner sagt: Der fiese Schlafentzug beginnt schon in der Schwangerschaft. Andauernd muss man nachts auf die Toilette, hat üble Wadenkrämpfe und auch das Liegen – egal in welcher Position – ist irgendwann einfach nicht mehr bequem. So kommt es, dass ich sicher seit drei Monaten vor der Geburt keine Nacht mehr durchgeschlafen habe.

 Koffeinfreier Kaffee ist auch keine Lösung...

Es sind bisher also 7,5 Monate ohne auch nur ein Mal ausgeschlafen oder überhaupt länger am Stück geschlafen zu haben und ich weiß, dass noch viele, viele solcher Nächte folgen werden.

Aber wisst ihr, was das Komische ist? Ich finde es gar nicht so schlimm. Und ich bin eigentlich jemand, der das Schlafen LIEBT! Ja, es ist LIEBE in Großbuchstaben!

Klar bin ich jetzt manchmal sehr, sehr müde. Unglaublich müde. So wie heute Morgen zum Beispiel. Und trotzdem komme ich gut durch den Tag, fühle mich größtenteils fit und ausgeglichen. Seltsam. Ich hätte in den ersten Monaten mit viel mehr Zombie-Feeling gerechnet. Sogar an Silvester habe ich besser durchgehalten als in manchen Jahren zuvor.

Und das - dem Stillen sei Dank - ganz ohne (koffeinhaltigen) Kaffee oder Energydrinks.

(Man sollte wissen, dass mein Energydrink-Konsum vor der Schwangerschaft schon so legendär war, dass die Kollegen mir mal eine Batterie Red Bull zum Geburtstag schenkten und ich stets anklagend angeschaut wurde, wenn es im Büro mal nach Gummibärchenplörre roch.)    

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass der Mensch ein komisches Wesen ist und man sich an vieles gewöhnt. Auch an zerstückelte Nächte über einen langen Zeitraum hinweg und dass man trotzdem gut funktionieren und leben kann.

Und sollte es doch einmal zu heftig werden, wenn der Zeitpunkt kommt, an dem die Müdigkeit einen vollständig lähmt, dann gibt es mehrere Optionen:

1. Schlafe, wenn das Baby schläft: Eigentlich mag ich diesen Spruch gar nicht, denn meistens muss oder will man andere Sachen machen, während das Baby schläft. In Ruhe essen zum Beispiel. Oder Wäsche aufhängen. In meinen müdesten Stunden mache ich aber genau das: Ich lege mich mittags/nachmittags mit dem müden Baby ins Bett und schlafe eine Stunde mit. Danach fühle ich mich meist besser. Mir ist klar, dass das nicht immer funktioniert. Vor allem dann nicht, wenn man mehrere Kinder zu betreuen oder Termine hat. Aber wenn ihr die Möglichtkeit habt: probiert es mal aus.

2. Auszeit für Mama: Holt euch Unterstützung und gönnt euch ein paar Stunden Pause, die ihr explizit zum Schlafen nutzt. Nicht zum Netflix-Gucken, nicht zum Online-Shoppen und schon gar nicht zum Putzen! Vielleicht kann der Papa mal am Sonntagmorgen die Kinder bespaßen und ihr dreht euch noch mal um. Oder die Oma, Freundin, Nachbarin greift euch unter die Arme und ihr macht einfach mal die Schlafzimmertür hinter euch zu.

3. Früh ins Bett: Ich weiß, die wenigen Stunden zwischen Baby abends ins Bett bringen und der ersten nächtlichen Fütterungs-/Wickel-Unterbrechung sind heilig. Mir auch! Es sind aktuell die einzigen zusammenhängenden zwei-drei Stunden am Tag, an denen ich selbstbestimmt und völlig egoistisch etwas machen kann. Aber, Freunde, wenn man müde ist, dann kann man diese Stunden auch mal für zusätzlichen Schlaf opfern. Dann geht man halt um 19 Uhr ins Bett. Ist doch okay.

4. Frische Luft: Wenn es nicht anders geht und ihr durchpowern müsst: Öffnet das Fenster und atmet tief ein, oder – noch besser – packt die Kinder ein und geht nach draußen. Frische Luft und Sonnenlicht machen müde Geister munter.

 xoxo

  

02 Januar 2017

Unser Wochenende in Bildern: Silvester 2016/2017

Samstag, 31. Dezember 2016

Samstagmorgen, es ist Silvester und bei uns findet am Abend die Party statt. Also, "Party" in Anführungszeichen. Was halt so als Party durchgeht, wenn neben sechs Erwachsenen noch vier Kinder "mitfeiern", von denen das jüngste vier Monate und das älteste drei Jahre alt ist. ;)

Wie auch immer, wir sind lebensmüde genug, um unseren Großeinkauf am Silvestervormittag zu machen und haben keine Zeit zu verlieren. Daher gibt es statt Frühstück nur einen großen Kaffee auf die Hand.

  
Erstaunlicherweise erledigen wir den Einkauf relativ entspannt und lassen uns von den vielen anderen Chaoten im Supermarkt nicht stressen.

25 Dezember 2016

Unser Wochenende in Bildern: Weihnachten 2016

Samstag, 24. Dezember 2016

Es ist Heiligabend an unserem ersten Weihnachten mit Baby. Was für ein aufregender Tag! Außerdem haben wir Besuch von meinen Eltern, die über Weihnachten bei uns sind.


Ich gehe morgens erst einmal in Ruhe duschen, das Baby chillt eine Runde in der Wippe. Dank Weihnachtsduschschaum von Rituals riecht das ganze Bad nach Glühwein. Ein guter Start in den Tag. 

18 Dezember 2016

Unser Wochenende in Bildern: "O Tannenbaum"

Samstag, 17. Dezember 2016

Der Samstag startet für das Baby mit einer Turnstunde unter dem Trapez...


....während wir Großen uns ein gemütliches Frühstück schmecken lassen.


15 Dezember 2016

[Mom Life] 4 Monate mit Baby

Schon vier Monate bist du nun bei uns. Ich kann es kaum glauben, wie sehr du schon zu einem Teil unserer Familie geworden bist. Als ob du immer schon da warst. Und zugleich gibt es so viele Seiten an dir, die wir noch nicht kennen.

Was ist das mit der Zeit, dass man sie gleichzeitig anhalten und vorspulen möchte? 

Anhalten, um die vielen schönen Momente maximal auszukosten. Weiß man doch, dass die Baby-Zeit nur kurz ist und die Entwicklung im ersten Jahr einfach so unglaublich rasant voranschreitet. 

Vorspulen, weil man so gespannt ist auf das, was einen erwartet. Wie toll es wird, wenn du anfängst zu sprechen, zu laufen, die Welt weiter zu erkunden.


Es stimmt, was die Leute sagen: Mit Kind fliegt die Zeit noch schneller als zuvor. Jeder Tag bringt so viel Neues. Neue Bewegungen, neue Laute. Auch das Aussehen verändert sich ständig. Aus unserem Baby wird Tag für Tag immer mehr ein kleiner Junge.  

"Wo ist die Pause-Taste?" fragt man sich da manchmal. Das geht mir alles viel zu schnell.

Ach Baby. 

Bleib' doch noch ein bisschen klein, mein Großer!

xoxo

[Mom Life] Die Sache mit den Meilensteinen

Ich habe das früher gar nicht so richtig verstanden, warum es für Eltern so etwas Besonderes ist, wenn der Nachwuchs sich das erste Mal umdreht. Im Vergleich zum ersten Wort, den ersten Schritten oder dem ersten Lächeln erschien mir das wenig signifikant.

Seit gestern kann sich der kleine Lord nun eigenständig vom Rücken auf den Bauch drehen, zumindest zur einen Seite hin. Heute wird er vier Monate alt. Mir ist schnurzegal, ob das früh, spät oder durchschnittlich ist. Es ist ein weiterer Schritt Richtung Selbstbestimmtheit und dadurch ist er so spannend und wichtig.


Und ja, ich feiere diesen Entwicklungsschritt nun selbst und irgendwie bin ich auch stolz auf den kleinen Mann, dass er mit so viel Elan (und auch viel Frust!) an der Bewegung arbeitet und es dann endlich alleine schafft. ♥ Und wenn ich sein Grinsen so angucke, dann denke ich mir, er ist selbst auch ganz schön zufrieden mit sich.

Leider hält die gute Laune nicht lange an, weil er dann doch merkt, dass es in Bauchlage nach einer Weile anstrengend wird. Selbst zurückdrehen geht noch nicht und schon geht das Gemecker los. Aber Mama muss ja auch beschäftigt werden. Mit Baby umdrehen zum Beispiel...

Also, liebe Mit-Eltern, ich verstehe und teile ihn nun, euren Enthusiasmus für die unscheinbareren Meilensteine - das erste Zusammenführen der Händchen, das erste Mal bewusst Prusten und Spuckebläschen machen, das erste Mal alleine auf den Bauch rollen. Das sind Gefühle, die begreift man erst, wenn man sie selbst spürt.

Schön ist das, richtig schön.

xoxox
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